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Die ersten Gründe der Sternwissenschaft, in Beziehung auf die Gestirnbeschreibung / entworfen von Johann Heinrich Helmuth
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i derWeltkörp.v.d. Cirkeln a. d.Himmclsk. 169

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Aequinoctialpunctcn. Sie wird in die Mor-gen» und Abendweite eingetheilt. Die Morgen,weite ist der Bogen des Horizonts, der zwi,scheu dem Puncte, wo die Sonne oder einScern aufgehet, und dem wahren Morgenpun-cke enthalten ist. Die Abendweite, ist derBogen zwischen dem wahren Abendpuncte unddem, wo die Sonne oder ein Stern unterge-het. Weil die Sonne von den Cardinalpun,ctcn bald gegen Norden, bald gegen Südenabstehet: so wird die Weite anS dieser dir,fach auch in die nördliche und südlicheeingetheilt. A. E. Die Sonne steigt ausdem Frühling,sachnnoctialpuncte bis an denWendekreis des Krebse- immer höher. Siemuß sich daher in ihren: Auf- und Untergän-ge von dem wahren Morgen-und Abcndpun«cte immer weiter gegen Norden entfernen,und daher nennt man diese ihre Entfernungihre nördliche Weite. Zndew die Sonne vondem Wendekreise des Krebses bis zum Aei»chen der Waage hinunter steiget: so ist ihreWelke zwar noch nördlich, aber sie wird im»wer geringer. Bewegt sie sich aus der Waa-ge bis an den Wendekreis des Steinbocks:st wird sie in ihrem Auf«und Untergängeimmer weiter gegen Süden von dem wahrenWvrgen-und Äbendpuncte abstehen. IhreWeite ist südlich und wird immer grösser.

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