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Die ersten Gründe der Sternwissenschaft, in Beziehung auf die Gestirnbeschreibung / entworfen von Johann Heinrich Helmuth
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199
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>ß8 Das fünfte Hauptstück von den

mag in diesen Schatten eintreten oder selbi-gen wieder verlassen. Also muß auch selbstdie Erde, die diesen runden Schatten hintersich wirft, rund seyn. Vornänilich ist die-ses auf dem Meere wahrzunehmen, wenn inder Ferne eine Stadt zum Vorschein kommt.Denn man steht zuerst die Spitzen der Ahiir-me über den Horizont hinaufsteigen, ehesich die Stadt selbst unsern Augen darstellet.Daher sie auch schon öfters von verschiede-nen Persohnen ist umschifft worden. Dem iwäre sie platt wie eine Scheibe: so müste sieihre Grenz«, haben und könnte nicht um-schifft werden.

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§. 140.

Ob die Er- Ob es nur, gleich gewiß ist, daß die Erbe

wen rn"d Kugel und keine platte Fläche sey: stsey? " hat man dennoch die Frage aufgeworfen: ob sie

' die Gestalt einer vollkommenen Kugel habe?Dievielen auf derselben befindlichen Berge ge-ben zwar zu erkennen, daß die Erde nicht vol-lkommen rund sey: allein diese kommen hiernicht in Betrachtung und sind auch gegen dieGrösse der ganzen Erdkugel für nichts zu rech-nen. Die Frage geht eigentlich dahin: obdie Erde die Gestalt einer vollkommenen Kugelhaben würde, wenn auch gar keine Bergedarauf wären? Newton hatte nach seiner Tbe«

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