Das fünfte Hauptstück von den
7-"-' war man doch bei der Akademie der'8-sens-baften auf die Muthmaßung gekomen, daß schwere Körper, wenn dir Bewe--rg der E de um ihre Äxe angenommenirde, unter dem Hequakor mit geringerer-rast fallen mästen, als unter den Polen;
d cft folglich ein Perpendikul, der Secnne! -'bla gt, da langsahmer gehen mäste, w»v g. Schwere oder mehr Schwungkraftelf; und da geschwinder, wo mehr Schwereoder weniger Schwungkraft sich befindet;- in es ist begreifiich, daß ein Pendul (einnie einem Gewichte beschwerter Faden) sichlangsamer beweget, wenn der Trieb der Schwe-re zum Fallen geringer in. Als daher aufBefehl Ludewigs XI V. im Oct. ^671 Richern ich der Jnsul Cayenne geschickt wurde, die5 Gr. vom Aequator entfernt istso bekam ervon der Akademie unter andern auch den Anfitrag: den Gang des Perpendikuls daselbst zuerforschen. Bei seinen; Aufenthalte g»f derJnsul, der von arten April 1672 bis zu Endedes Mayest^g daurete, fand er das bc!la<tiget, was man von der verminderten Schwere der Körper unter dem Aequator gemnrhrmasset hatte. Von dieser Zeit fienq Hnygenan zu glauben, daß die Theile der Erde unter''cm Aequator vermöge der Schwungkraftnchr erhaben als unter den Polen wären,>d daß also die Erde eine platt gedruckteGesta't haben mäste. Man blieb inzwischennoch immer in der Ungewißheit, ob die G>a<de der Erde gegen die Pole größer und gegenden Aequator kleiner wären oder nicht.
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