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Die ersten Gründe der Sternwissenschaft, in Beziehung auf die Gestirnbeschreibung / entworfen von Johann Heinrich Helmuth
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^ Haupt- und Nebenp^aneten. 22;

ic! Um nun in Ansehung der Figur der Erden gewiß zu werden, so wurde durch den Skats-

!- minister Colbert der Akademie168; der königr

n liche Befehl ertheilt, verschiedene Grade ab-

ik zumessen und zu dem Ende die Mittagslinir

; von Paris nach Norden und Süden fortzu-,

n führen. Dieses Geschäfte nahm zwar den An-

» j fa^g; allein es wurde durch das Absterben

't j des grossen Colberts plötzlich unterbrochen-

e! Mau fleug zwar darauf die Unternehmung

i j i/ao wieder an; weil sie sich aber nicht sehr

r - weit erstreckte und der Unterschied von einem

- ! Grade zum andern nicht gar zu merklich ist:

!- so wurde die Cache nicht entschieden; sondern

f man stritt über die Ungleichheit der Grade dis

r r?n. Damals stellte de la Cvndamine der

c Akademie vor, daß man nicht cher anS der

» Ungewißheit kommen könnte, als bis ein

» ! Grad nahe am Aequator gemessen würde,

i ^ Herr Godin laß darauf 17,4 M der Dersam-

lung der Akademie eins Abhandlung ab, inwelcher er die Vortheile zeigte, ?ic von einerReis« nach dein Aequator tnkstehen würden n.erbobk sich mit dem Herrn von Foucdy dieseReise anzutreten. Ob nun gleich eine solcheReise mit den größten Kosten verknüpfet war:so ließ sich doch der König Ludwig der X Vdurch den Skaatsminister Grafen von Mau-ttpas bewegen, allen Schwierigkeiten ein En-de zu machen. Dieser Monarch gab die Ge-nehmigung und Kosten zu der Reise nach demAequator, welche die Hm Godin, de la Eon-damine und Pouguer den röten May 1734antraten. Zu Carchagena vereinigten sich noch

mit