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Die ersten Gründe der Sternwissenschaft, in Beziehung auf die Gestirnbeschreibung / entworfen von Johann Heinrich Helmuth
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208
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Haupt- und Nrbenplanrtrn. 2 -

der Perpendikul in Lappland zu geschw'giciig, mdem er den Faden verlängern nn,wenn er an diesem Orte eine Secunde sa !>»wsolle. Da nun der Faden des Perpcn/ *auf der Jnsul Cäyenne nicht länger . esr,alö zu Paris und er doch gleichwohl ? i§ngsahm gieng: so meiste der Grund hi rvon ft»cweil sein Gewicht bei dem Acqueuor leiägeworben war, als es zu Paris gcwUnd da der Fädelt des Perpendikuls inland nicht kürzer gewesen, als da man de-in Paris gebrauchte und er deMohnercdiesir nordischen EegeNd zu geschwruso muß nothwendig sein Gcwrch aschwerer geworden seyn. Ist es n> n abe.^wiß, daß die Körper leichter werben, jeman dem Aequator; und desto schwer-näher man den Polen kommt: so kann hutun änderet GkuNV vorhanden seyn alsdie Erd» bei dem Aequator eine stä.Schwungkraft hat, wodurch verursacht widaß dir Körper unter der Linie eine gerin nSchwere als unter den Polen haben. Du»diese Beobachtungen sind also dre Schirr,die der grosse Newton durch blosses Nachnm herausgebracht hatte, nicht nur bestaunworden; sondern sie geben zugleich einen phy-sischen Beweis von der Umwälzung der Erdeum ihre 2xe.

Was wir alhier von der Figur der Erde ge-sagt haben, solches laßt sich auch auf dieübrigen Planeten anwenden. Es hat daherschon der ältere Eassini die zusammengedrückteTestalt des Jupiters beobachtet und angrmer-