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Die ersten Gründe der Sternwissenschaft, in Beziehung auf die Gestirnbeschreibung / entworfen von Johann Heinrich Helmuth
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H«upt- und NebenplaneteH, 2 09

werden mit dem Aequatvr in der Weite von2Z j° parallel gezogen^ Und die beiden KreiseAll und ik, die um die Pole ? und (^inder Weite von beschrieben werden.,

hassen die Polarkreise. Alle diese Kreiseliegen gerade unter denen, die man am Hin»mel sich einbildet. Wenn wir daher auf demAegnator der Erde stünden: so würde derAegnator am Himmel über unsern Köpfenjeyn und die Pole des Himmels würden indcn Nord-und Südpol unsers Horizonts fal-le». Die Ursach hiervon ist, weil die Erdemnd ist, und es das 'Ansetzn hat, als wennwir uns mitten in der grossen hohlen Halb-kugel des Himmels befinden. Der Meridi-an ist derartige Kreis , welcher durch die Poleund cmctr jeden Ölt auf der Erdkugelbeschrieben wird. In der Figur sind davonir halbe Kreise gezeichnet, deren jeder imAeqiiator 15 Gr. von einander abstehen.Auf der künstlichen Erdkugel wird der Meri«'diun durch den messingenen Cirkel vorgestellt,in welcher sich die Kugel herumdrehen laßt.Er theilt sie in die östliche und westliche Halb-kugel, und man kann an ihm die Grade derÜreire zählen, wie weit nämlich ein Ortauf der Erde von dem Aequatvr entweder ge-gen Norden oder Süden entfernt ist; so wieman an ihm auf der künstlichen Himmelsku-O gel