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Die ersten Gründe der Sternwissenschaft, in Beziehung auf die Gestirnbeschreibung / entworfen von Johann Heinrich Helmuth
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216
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Haupt- und Nebenplanetm.

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gleichgültig. Heutiges Tages fängt fast je-teNation bei der Mittagslinie der Haupt-stadt ihres Landes an, die Länge eines jeden«ndern Orts von da gegen Morgen zu bis^ auf z6o° zu zählen. Die Astronomen pfle-gen gemeiniglich ihren ersten Mittagskreisda zu ziehen, wo sie ihre Observations an-stellen, und den.Unterschied der Längen derLetter, nicht in Graden; sondern in Zeit-Masse zu bestimmen. Denn in 24 Stun-den bewegen sich alle Theile des Aeguatorsdurch den Meridian und in einer Stunde 15"Die Länge von 15° macht also eine Stunde;und jeder Grad 4/ Zeit. Liegt nun ein OrtZweiter gegen Abend oder Morgen: so sagstuian, daß der Unterschied ihrer Mittags^preise 12/ abend- oder rnorgenwärts sey.

Weiß man nun die Länge und Breite ei-nes Orts: so hat man zugleich den Punctgefunden, wo derselbe auf der Erdkugel liegt.Denn man bekommt alsdann zwo Linien §wovon die eine von Abend nach Morgen unddie Wandere von Mittag nach Mitternachstlauft. Sie durchschneiden sich in einem ge-wissen Puncte, und bezeichnen mist solchemDurchschnittspuncte die Stelle, wo ein Ortauf der Erde liegt. Nun weiß man zwarganz wohl die Breite eines Orts, weil diese(H. 145.) mit der Pvlhöhe übereinkommt.

O 4 Aber