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Die ersten Gründe der Sternwissenschaft, in Beziehung auf die Gestirnbeschreibung / entworfen von Johann Heinrich Helmuth
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217
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2i6 Das fünfte Hauptstück von den

Aber ganz anders verhält es sich mit derLange. Denn da der ganze Himmel sich nmdie Erde zu drehen scheint: so ist an ihm inOsten und Westen kein sichtbahrer Punct,von welchem man anfangen könnte zu rech«nen. Bei der Bestimmung der Breite istder Himmclspol ein festgesetzter Punct; aberbei der Bestimmung der Länge finden wir ei«nen solchen Pugct am Himmel nicht. Mansucht daher am Himmel eine Erscheinung,die in einem und ebendemselben Augenblickeder Zeit an weit entlegenen Oertern auf demErdboden zugleich beobachtet werden kann,um dadurch ihre Länge von einander zusinken.

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§. 146.

Von den Durch die Reifebeschreibungen ist es nichtMetho- möglich zu einer richtigen Erkerüniß von derden die Länge der Oerter zu gelangen. Man istda-gärige der^i unzähligen Fehlern unterworfen, undKiw/n wenn die Oerter sehr weit von einander ent-fernt sind als Braunschweig und Boston: siversteht es sich von selbst, daß die Rehe»weder zu Lande noch zur See zur Bestim-mung der Weiten der Oerter dierren können.Es sind daher von den Sternkundigem an-dere Methoden in Vorschlag gebracht wen-den, wie man Lurch gewisse Erscheinungen

- oder