s§8 Das sechs?« Havptstück von der
«en werden. Die Akademie faßte daher r6§;den Endschluß, verschiedene Grade unter man-cherlei Breiten.abmessen zu lassen, um dadurchzu erfahren: ob dir Grade von einerlei Grössewären oder nicht. Ob nun gleich zu dieserAbsicht verschiedene Versuche sind gemachtworden: so blieb doch die Sache streitig, bisim Jahre 17z; dir drei berühmten Mitgliederdie Herrn be la Condämche, Rouguer undGodin nach dem Aequatsr und die Herrn vonMaupertuis, Clairgut u. a. das Jahr daraufnach dem Norhpol geschickt wurden, um dieGrösse eines GradeS so wvh! bei dem Aequa-tor als dem Pole zu messen- Die nach Perugesandten Mitglieder hatte» eine Mittagslinievon 52 deutschen Meilen gezogen und die sängederselben durch grosse Triangel auf das genau-este gemessen. Dadurch wurden sie in denStand gefetzet, dir veränderte Höhe eines Ster-nes bei dem Anfange und dem Ende dieserlangen Linie auf das genaueste zu beobachten.Und dieses diente ihnen darzu, die Grösse ihrerrichtig gezogenen Linie in Graden zu bestim-men. De la Condamine war an dem einenEnde dieser Mittagslinie und Bouguer andem andern. Sie beobachteten zu gleicherZeit auf das schärfste einen Stern im Meridi-an, der ihrem Zentth nahe war. Der Unter-schied unter der Höhe dieses Sterns gab dieGrösse ihrer gezogenen Mittagslinie in Gradenzu erkennen. Da sie nun schon die Längederselben auf das genaueste durch Tsisen aus-gemessen hatten: so wurde ihne» dadurch be-sannt, aus wir viel Tsisen das Längenmaast
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