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Die ersten Gründe der Sternwissenschaft, in Beziehung auf die Gestirnbeschreibung / entworfen von Johann Heinrich Helmuth
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315
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Das sechste Hauptstück von der

genauer verlangen kann. Man wird sich von <der- Richtigkeit dieser Angabe un-er andugdadurch überzeugen können, wenn man bc- >denkt, daß die Sonnenfinsternissen und die -Dcdeckiingcn der Planeten und F'rsterne von >dem Monde, auf das genaueste so eintreffen, >Wie fie von den Astronomen vorhervn kündi-get sind. Denn wenn dergleichen Begeben-Heiken berechnet werden: so mächt die Paral-laxe des Msndcs einen wesentlichen Theil sol-cher Berechnung aus. Ware nun die Slngake»on der Grosse der Myndparallaxe nicht rich-tig: so würden solch? Begebenheiten unmög-lich so erfolgen können, wie sie-von den Stern-kundigem vorausgesagt werden- Flor eini-gen Jahren hatten wir nach den astroiwmi- lvsehen Berechnungen eine so kleine Sonuenfin- testrrniß zu erwarten, daß nur ihr äusserst« d

Rand von dem Monde verdeckt werden wär- ,

de. Diese geringe Berührung traf so genau ^«in, daß «ran sie nicht einmahl ohne Fernrohrbemerken konnte. Die Parqllarch wodurch derMoizd niedriger gesehen wird, macht uns fbisweilen eine Sonnegfinstorniß unsichtbahr, ^weil der Mond wegen stincr Parallaxe in An- ^sehung solcher Länder zu lief unter der Son-ne weggehet, als daß er uns dieselbe verde- ^

«ke» könnte. Aus dieser Ursach konnten wir '

dir den i7ten Nov. 1770 einfallende Sonnen-finsterniß nicht sehen, obgleich die Sonne ;ur 1Zeit ihrer Verfinsterung fast im Mittage 'stand. Und bei der Finsterniß, die das Jahr 1darauf Nämlich den igten May erfolgte, ver- ihinderte dir Parallaxe ebenfals, daß die

Son- ^