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Die ersten Gründe der Sternwissenschaft, in Beziehung auf die Gestirnbeschreibung / entworfen von Johann Heinrich Helmuth
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495
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§

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Monde II. Sonnenfinsternissen- 495

talparallare des Mondes und der scheinbohreDurchmesser der Sonne: so wird alsdanneine Sonnenfinsterniß unmöglich. Es bs-trägt aber die Herizontalvarallaxe des Mon-des i° i'2s" und der Durchmesser der Son-ne Z>^ 57" zo"^. Die Summe von beidenist l°Z^2r;". Hat uun der Mond eineBreite, die grösser als diese Summe ist:so kann alsdann keine Sonnenfinsterniß ent-stehen

§. 267.

Die Sonnenfinsternisse geschehen an einem Warumyeroisten Orte seltener, als die Mond- man seltrfinsternisse. Die Ursach hiervon ist leicht

einzusehen. Denn die Mondfinsternissekönnen immer von der halben Erde bemerket stermssewerden, weil der Mond wirklich seines sich- stehet»tes beraubt wird (§.2;,.) und der Erd-schatten in der Bahn des Mondes an diezmahl grösser ist, als der Durchmesser desMondes. ( 4 . 256.) Der Mond aber istkleiner als die Erde. Sein Schatten kanndaher auch nur einen sehr kleinen Theil derErde bedecken. Zu den ringförmigen Fin-sternissen fallen die Lichtstrahlen hinter deinSchatten wieder zusammen, daß daher dieSpitze des Schattenkegelö die Erde nichteinmahl berührt. Und also steht man wohl.