498 Das eilfteHauptstück vor, bett
rückwavts bewegten. Ob ihnen nun gleich al-les dieses nicht unbekannt war: so waren siedoch nicht im Stande all« Ungleichheiten deS ^Mondes aufzulösen. Inzwischen bcmüheten Hsie sich 6 bis 700 Jahre vor der GebührtChristi zu entdecken: wie viel Monate undTag« crfvdert würden, wenn die Ungleichhei-ten und Knoten des Mondes von neuen an-kiengen und in eben der Grösse wiederkämen.Sie fanden hierzu einen Zeitraum von 6,t>; iLagen und 8 Stunden. Diese Periode ent-hielt 22z Mondenmonake und machte 18 Jah-re und iO Tage aus. Am Ende dieses Zeit-'raumS hatten die Ungleichheiten des Mondesund seine Knoten ihren Umlauf vollbracht,und ficngen nunmehro auch in der Lange undBreite von neuen wieder an. Durch diesePeriode suchten nun die Alten die Finsternissezu erforsche». Und es ist wahrscheinlich, daßselbst Thales bei der Verkündigung der Fin-sterniß von 60; vor Christ! Gebührt sich die-ser Methode bedient habe. Ob nun gleichdieselbe gebraucht werden kann, den Tag ei-ner zu erwartenden Finsterniß durch deejeuigevorauszusagen, die vor 18 Jahren ist beob-achtet worden: so werden doch weit mehre»Stücke crsodert, wenn sie berechnet werdensoll, die aber in diese Schrift, die nur für vi«Anfänger in der Sternkunde bestimmt ist,nicht gehören.
Man kann auch ohne Rechnung' durch En-kel und Lineal aste Umstände einer Mondfui- !sterniß angeben, wcmr man nur die Zeit der
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