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Die ersten Gründe der Sternwissenschaft, in Beziehung auf die Gestirnbeschreibung / entworfen von Johann Heinrich Helmuth
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510
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zw Das zwölfte I^auptst. v. t>. Vorüberz.

Die dar-aus dieSonnen-ParallaxeSekundenwerde.

zü der größten Genauigkeit zu bringen. Ablein die Venus siehet alsdann zu nahe beider Sonne, als daß sie beobachtet werdenkönnte. Es kann daher kein anderer Durch-gang derselben zu dieser Absicht dienlich seyn,als derjenige, der nahe an ihrem Knoten geschie-het, in welchen, Falle sie anf der Sonne gesehenwerden kann.

§- ^5'

Die Entfernung der Erde von der Sonmist so erstaunend weit, daß sie aus der Sonntgesehen, nur als ein kleiner Punct am Him-mel erscheinen würde. Wenn daher zweenBeobachter auf entgegcngesezten Seiten derErde nach der Sonne sahen: so würden siedieselbe in einerlei Puncten des Himmels er-blicken. Aber, wenn die Venus in der Son-ne erscheint: so ist ihr Abstand von der Erdevhngefchr zi geringer, als der Abstand derSonne von der Erde. Unter diesen Umstän-den muß die Venus in Ansehung zwcenerBeobachter, die sich in weit entlegenen Stand-örtern auf der Erde bestndcn, eine verschie-dene Stellung auf der Oberfläche det Sonnehaben. Man kann sie daher mit der Sonnevergleichen und aus dem Unterschiede derDauer ihres Durchganges ihre Paralla^finden. Denn man begreift leicht, daß zween

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