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Die Geschäfte.
s3. Abschnitt.
ten und verlangten mitunter, man dürfe sich nur Mischer Schiffe zusolcher Frachtsahrt bedienen. Sonst beaufsichtigten die Aelterlente jenerGesellschaften zunächst die Qualität der zu versendenden Ladungen, wo-bei natürlich mancher Betrug unterlief; Compagnieschiffe gab es nicht,wohl aber pflegten Mehrere sich in die Befrachtung eines Fahrzeuges zutheilen und für die Zeit der Abfahrt, die Reise und den Ort der Lan-dung gab es gesetzliche Vorschriften, wie es z. B. untersagt war, einigenordische Orte zu besuchen. So war es eine Zeitlang verboten, Island,die Faröer und Shetlands Inseln direct zu befahren, weil dadurch demübermächtigen belgischen Comtoir eine Zolleinnahme entging und die inHänden der dortigen Kaufleute befindlichen Nordlandsfahrer selbst durchden Besuch von fremden Schiffen leicht bessere als die monopolistischenPreise des Comtoirs kennen lernen mochten. Auch konnte die von Ber-gen aus über die Waaren geübte Aufsicht darunter leiden. Doch durf-ten die Hansen auch südliche Häfen z. B. Drontheim besuchen, etwa nachEntrichtung der zu Bergen üblichen Abgabe an dort befindliche Unter-beamte des Comtoirs. Auch die Könige fanden es leichter und bequemer,au einem Orte, welcher so zum Zwangsstapel erhoben wurde, die ihnengebührenden Zölle zu controliren, als an der ganzen vielfach ausge-zackten, schwer zu übersehenden Küstenstrecke des Landes.
Die Hauptgeschäfte nach Bergen trieben Lübeck, Hamburg, Ro-stock, Wismar, Stralsund, Bremen; nächstdem Emden, Deventerund Campen. Die Hauptfrachten dahin bestanden in Lebensrnitteln,welche das Nordland zum Theil nicht dem Bedarf gemäß producirenmochte, als Mehl, Malz, Getreide, Meth, Bier, wogegen von denNordlandsfahrern Berger- oder Stockfische eingetauscht wurden. Diesüderseeischen Städte durften von diesen nicht um baares Geld kaufen,und mußten mit ihren Retouren stets an ihren Beftachtungsort wiederzurückkehren. Wichtige Einftihrartikel nach Norwegen waren Lein-wand und wollene Tuche, auch feine englische und holländische, vorzugs-weise aber grobe deutsche Tuche, dann Salz, Wachs und Grütze. NachSüdnorwegen gingen feinere Lebensbedürfinffe, Gold und Silbergeld,Schmuck, Zinnwaaren, Kesseln, Seide, Sammt, Spezereien, Ge-würze, Krämerwaaren, welche Artikel um baares Geld abgesetzt zu