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Der Hansabund / von Gustav Gallois
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5. Kap.)

England.

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ren geben lassen; auch dürften die Comtoirleute mit dem Gelde der Nie-derlage nicht Handel treiben und auch nicht den Schoß nach eigener Will-kür mindern. Maria nahm das Statut Eduard's VI. zurück, stellte diealten Verhältnisse wieder her und verbot auch 1556, aufBeschwerde derHansen und Verlangen König Gustav's von Schweden, daß den Russenüber Archangel Messing, Kupfer und Kriegsmaterial zugeführt werde.Maria gestaltete den Hansen die freieste Aus- und Einfuhr aller einheimischenund fremden Artikel gegen geringen Zoll, namentlich der ungefärbten eng-lischen Tücher nach Antwerpen, gab ihnen Befreiung von tonns^e undpouullnAe, so daß sie statt 15 nur 5 Pfennige zahlten, jedoch unterMisbilligung des Parlaments. Von letzterem ward nur die Ausfuhrder rohen englischen Tücher unter dem Werth von 6 Psd. auf dreiJahre erlangt. Die Hansen erhielten die Befreiung der Käufer für statu-tenwidrig angefertigte Tücher und die Niederschlagung eines von Bal-duin Schmidt gegen das Comtoir beim oourt ok exvllegusr wieder-angeregten Streites. Der geheime Rath verordnete, die Hansen solltenfreien Tuchkauf auf dem Markte von Blakwellhall haben, und der Lord-Mahor sollte sie nicht mit eigenmächtigen Abgaben auf Fische und Salzbelästigen; die Chikauen der londoner Bürger beim Packen der Güterund beim Vistttren der Schiffe wurden beseitigt. Dazu verhalsen denHansen die kaiserlichen und polnischen Gesandten und der Umstand, daßsie sich gegen Northumberland erklärt hatten. Sie erließen 1554 eineneue Comtoirordnung, welche neben der Einschärsung der alten Statuteeine genaue Aufzählung der 66 hansischen privilegirten Städte enthielt,sowie die Bestimmungen, unter welchen deren Angehörige zum Vollge-nuß der hansischen Freiheiten in England zugelassen werden sollten. Auchwurde die Legitimation der Verkehrenden durch Eide und Certificate ge-nau bestimmt. Die vortheilhafte Wendung der Dinge wurde von denHansen bestens benutzt; sie exportirten im Jahre 1554 circa 36,000Stück Tuch, wovon '/z ungefärbt waren, wobei sie vermöge ihres Zol-les von 5 Pfenning Sterling sich um 8,850 Psd. besser standen, als dieEngländer. Durch das Auffärben und das Verwerthen der Tücher inAntwerpen steigerte sich ihr Profit aus51,185 Psd.; die Einfuhr jenesJahres brachte ihnen einen Bortheil von 6750 Psd.; ja SartoriuS