Naturaliensammlung. zz
Berlin für den dreyzehnten Band des Natu»for-schers auf das sorgfältigste abgezeichnet worden,so wie auch schon der Herr Baron vouZor.-i undder Künstler Herr walther Spengler, einigeStücke dieser neuen Südsceccnchylicn in einigenStücken dieses Journals sauber gezeichnet gelie-fert haben. Vorzüglich merkwürdig sind auchin der Conchyliensammlung zuGusorv die vielenVarietäten einzelner Gattungen, und die Acciden-zien, so daß aus einer genauen Untersuchung der-selben nothwendiger Meise einige neue Kenntnissein diesem Fache der Naturgeschichte erfolgen müß-ten; denn eines Theils würde man vermuthlichmanche noch nicht beschriebene Gattungen kennenlernen: andern Theils würden die sonderbarenAccidenzien, als: Misgeburten, seltene undwunderbare Zusammcnfügungcn heterogener Mu-scheln u. d. gk. zu unterhaltenden neuen Be-trachtungen Anlaß geben. Die Gräfin hat z,B.sechs oder mehr mit Patellen angefüllte Fächer,wo niemals vielleicht zwo einander gleich sind, sodaß ich versichert bin, daß dadurch das in demNaturforscher gelieferte systematische Verzeichnißdieser Art Muscheln einen beträchtlichen Zuwachserhalten konnte. — Unter den sehr zahlreichenTellniuscheln *) befinden sich nebst der sehr sel-C 2 tenen,
") Unser, leider nicht mehr lebende, großer berlinerConchnlivloee, Martini, giebt ihr den Namenspenglerische Dunnmuschel, in den Beschäffti-
LUligeri