ro6 Wufierwiß.
Saamen noch besser und häufiger, als wenn manden Klee ohne Verzug in die Blühte steigen laßt,und nur einmal schneidet; der Graf hat diesenHorchest von einem Engländer gelernt. Damit !ferner von dem Klee so wenig als möglich ver-rohren gehe, und dieses Futtcrkraut geschwinderfortgcschaft werde, bedient man sich gewisserSchubkarren, auf welche der Klee in viereckigevon Weiden geflochtene Körbe geladen wird.-VLittens, wird seit wenig Jahren ein großerMorast von z bis 400 Morgen, zwischen derwusterwitzischen Heyde und den gegen über lie- ,genden jannewitzischcu Bergen, mit unsäglicher ,Mühe, aber auch mit dem ersprießlichsten Erfol-ge ausgetrocknet, gereiniget, und in Wiesen ver-handelt. Es ist eine große Freude, die schonwirklich blühende und das schönste Gras tragen-de Wiesen zu sehen, und sie mit den nahe dabey nochnicht soweit gediehenett, zum Theil noch in ihremvorigen schrecklichen Zustande liegenden Stückendes Moores zu vergleichen. Die Arbeiter wer-den für den Morgen sehr verschiedentlich bezahlt,nämlich von 18 Groschen bis 7 Reichsthaler,nachdem die auszuredende Stöcke und Bäume,stärker oder schwächer, und überhaupt die Arbeitmehr oder weniger' mühsam ist. Der Graf hatum dieses große heilsame Werk zu betreiben, sowie auch zur Urbarmachung seines nur noch allzuhäufigen Heydelandcs, und zur Ansehung neuer l
Koloni-