Band 
Erster Band.
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109
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Wusterwiß. 109

Auf den Brachfeldern werden auch andre Pro«ducke gezogen, welche das Erdreich zu dem dar-auf im folgenden Jahre zu säenden Getreide tüch-tiger machen, cks Erdkoffeln, Kohl, Lein, Tabak,u. a. m. Der Graf läßt nämlich in der Brache,das Land misten u>.d zweymal pflügen; die Ein-wohner pflanzen Erdtoffeln, oder was ihnen sonstgefällig ist, darein, halten es vorn Unkraut rein,und bekommen alsdcnn die Hälfte davcn, wo-durch dieselben an guten Lebensrnitteln und an-derm Vorrath auf den Winter versorgt werden

Die Anzahl der Unterthanen, mit welchen derMinister auch die Gemeinheiten aufgehoben hat,ist seitdem er sich die Verbesserung seiner pom«menschen Güter angelegen seyn läßt, und vieleKolonisten angesetzt hat, sehr angewachsen. SieWurden während meines Aufenthalts im Landegezählet, und es fanden sich, wenn man die zujedem Dorfe gehörende Vorwerke mitnimmt, zuWustcrwitz Z52, zu Puddiger 149, zuSchmar-sow nr, zu Valentin r c>8 Seelen, da noch vorzehn Jahren nur zwischen z bis 400 gezähletwurden.

Ich habe ihre Wohnungen besehen. Die Bau«rrhäuser sind wie größtentheils in den nordischenLändern, ohne Schorstein, so daß man bey demEintritt die Wände, die Balken, die Decke, kurzalles, mit einem dicken, glänzenden Ruße über-zogen siehet, und der Ranch, wenn eben das

Feuer