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und einfachen Gefthmack, doch verdienen zweengroße Sarge, welche den untern Raum beynahe. ganz ausfüllen, eme Ausnahme; sie sind überausgut, und mit geschmackvollen aber nicht über«. fiüßigen Zierrathen gearbeitet. Der eine von ver-goldetem Kupfer, der andere von »irrem röthli«: chen Marmor, und die Bluhmenkränze und an«-dere Zierrachen daran von weißem Alabaster. I»rdiesem letzteren ruhen die Gebeine des würdige!«Erbloßhauptmanns, von weichem ich obengeredet habe, und dem auch ein Denkmal in der-Ecke der Kapelle, oberhalb des Sarges errichtetworden. Es stellet eine Nische vor, au deren Ein-.- gang zwo Tugenden, jede an einer Säule zu se-ihen sind, und in der Nische erblicket man den ala-basternen Medaillon des Schloßhauptmanns;.Lreserist gut gearbeitet, das Nebrige hingegen mit-Verzierungen zu sehr überladen und auch nur vongeringer Stnccaturarbeit.
- Das Gegenhild zu diesem Denkmal ist einähnliches in der anderen äussersten Ecke, inwelchem der Medaillon schlechter gearbeitet ist;es stellet den Mann vor, der in dem andern zier-lichen und prächtigen Sarge beygesetzt worden,^Änlich, den Generalfeldmarschall Heinrich vonpodewilu, der ein Bruder des Schloßhaupt-manns war, und dessen Gedächtniß auch verdie-net, daß ich demselben einige Zeilen widme. Ergieng in französische Dienste, und wurde
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