Band 
Erster Band.
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Begräbnißkapelle. »27

ekuä äs camp. Cr war ein Günstling des Mar-schalls dc Tüeeune, der ihn nicht weniger wieseine dleveux liebte, wovon die noch vorhande-nen Briefe zeugen. Er hatte es in diesen Dien-sten zu den höchsten Ehrenstuffen gebracht, wenner sich hätte entschließen können, die katholischeReligion anzunehmen. Ludwig der XiVteschenkte ihm das Indigenat, und da er sich da-für schriftlich bedankte, so antwortete ihm dieserKönig mit eigener Hand: gusnä v» lmtässprö-lens äs csne nakurs, s un bomms äs vvrrs ms-riro, on rscoik plus gu'on nS äoniis. Der Kö«nig empfahl ihn hicrnächst dem Churfürsten vonHannover, mit dem er damals in einem.ge-nauen Verständnisse lebte, und der ihn um eine»geschickten General gebeten hatte. Er starb indesselben Diensten als Generalfeldmarschall, ohnejemals verheyrathet gewesen zu seyn, daher seinansehnliches Vermögen auf seinen Bruder, denEchloßhauptmann, fiel.

Es ist noch in dieser Kapelle ein drittes Grab-mal, an der Mauer des Altars; an welchem dieeinfachere Ausführung eben deswegen auch lo-benswürdiger ist. Es ist dem LegationsrathFriedrich Wilhelm von podewils, einem Sohnedes Schloßhauptmanns, errichtet worden. DasGemälde auf dem Altar, eine Verkündigung,scheinet von einem Italiener zu seyn; erhebet sichaber nicht über das Mittelmäßige. Ueber dein-

selbea