Band 
Erster Band.
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153
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Dominicanerkirche.

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arbeit und Grabmäler, daß doch etwas Zeit da-zu gehöret, wenn mau gewiß seyn will, nichtsmerkwürdiges Übergängen zu haben. Das bestemag seyn das gemalte Bildniß eines Pabstes, undein Gemälde über einer Thüre, beyde hinter dcrjKanzel; ein heil. Sebastian gegen der Kanzel!über, und eine Auferstehung Christi, am zwemten Pfeiler, von der Kanzel gegen den Haupt/altar zu, nebst noch einigen kleinen Gemäldeitvon -^ofmaiiir, über den größten Altargema/-dcn. Ich trat ein anderes Mal auch in d/eSakristei), und sah hier eine erstaunliche MerztzePorträte von den berühmtesten Mitgliedern desPredigcrordens. Die Kreuzgänge sind ebenfallsganz mit Malereyen angefüllt, die aber eineifchrschlechte Figur machen; indehcn verdienet unterdenselben ein Gemälde nahe bey der Sakristei),welches einige liederliche Weibspersonen in derHölle vorstellet, wegen der sonderbaren Ausfüh-rung , betrachtet zu werden.

Aus diesen Kirchen gieng ich nach dem soge-nannten Junkerhof oder Autu-chof, ein öffent-liches Gebäude am großen Markte, dessen un-terste Etage in einem großen Saale mit Bänkenrings herum bestehet, übrigens ein freyer Durch-gang , und zur Kaufmannsbörse bestimmt ist;die Kaufleute versammeln sich aber lieber, wie anandern Orten mehr, auch bey schlechtem Wetterunter dem freyen Himmel auf dem Markte. Mit-K 5 te,r