i6r Iesuiterkirche.
Der Baron hatte eine schöne Naturaliensamm-lung, mit welcher erst» gar auf eine sehr uneigen-nützige Weise die physikalische Gesellschaft, vonder er eine Hauptstütze ist, bereichert hat.Hingegen besitzt er noch eine recht starke Dücher-samnilung, in welcher viele kostbare Werke vor-kommen. Cr hat mich versichert, daß ihm vonden illuminirten Werken, die ich in meinen l.sr-rres lür äiL ich. 1.1. verzeichnet habe, sehr we-nige fehlen. Cs lag aber meist alles, gewisserhäuslicher Veränderungen wegen, haufenweiseüber einander.
Nach einer langen sehr angenehmen Unterre-dung gieng ich nach Hause, trat aber zuvor nochin derselben Straße (der heil. Geisistraße) indie nur vor neunzig Jahren erbaute Jesniterkir-che, (sie heißtauch diekönigl.Rapelle) die schonvon außen durch eine artige Vorderseite von gu-tem Geschmack, auch von innen einen schönenAnblick verspricht. Ich fand denselben meinerErwartung gemäß, und bin böse über mich, daßich vergessen habe, eine kurze Beschreibung dieser
Kirche
verschiedene andre danzigcr Gelehrte, FriedrichAugust von Zorn, Freyherr von plobsheim,von welchem hier die Rede, und der in Elsaß ge-bohren ist. Aus dem Vornamen stehet man auch,daß der geschickte Naturkundige, Heinrich Zorn,von welchem man die ^.ucs Lermaiuae 1748,unddie Petinothcvlvgie 174a bat, nicht der nämlicheseyn kann, zumal da dieser vermuthlich schon längstgestorben ist-