l7r Schriften und Kupferstiche
zu finden seyn. Prospekte hingegen von dieserberühmten Stadt konnten in großer Menge an-geführet werden, wenn ich nicht diese GattungRisse für Reisende, denen die Straßen nicht be-kannt sind, und überhaupt für diejenige, die sicheinen deutlichen Begriff von einer Stadt machenwollen, als ziemlich unnütze ansähe. Ich willdemnach in dieser Art nur eines aber prächtigenWerkes erwähnen, welches vor wenig Jahren§. A. A. Lohrmann, eingeschickter Mann, der zuDanzig war, angefangen hatte, das aber nichtganz zu Stande gekommen ist. Er wollte eineganze Folge von Prospecten der Stadt aus ver-schiedenen Standpuncten h erausgebcn und zween,die er 1770 aufgenommen, und in Berlin vonI.Z. Schuster stechen lassen, hat er wirklich an dasLicht gestellt. Sie sind auf schönem starken Pa-pier abgezogen, etwas über einen Fuß hoch, undüber zween Fuß breit; und stellen Gegenden ander Mottlau, mit vielen Speichern, Häusern undallerley Schiffen vor. Ein jedem Blatte beyge-fügter gedruckter Bogen, enthalt in deutscher undfranzösischer Sprache eine Erklärung, die nichtganz trocken, sondern selbst zur Kenntniß desdan-ziger Handels, besonders des wichtigen Korn-handels brauchbar ist.
Einer Sammlung kleinerer Prospekte, auchAufrisse von Gebäuden u. d. gl. die LurickensPeschreibnng enthalt, habe ich bereits erwähnet;
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