Band 
Erster Band.
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Hevelii Lebensbeschreibung. rz 7

Der Vater des großen Astronoms war einKaufmann, und widmete seinen Sohn ebenfallsder Handlung; dieser aber lag Tag und Nachtden Theilen der mathematischen Wissenschaftenob, die am nächsten sich auf die Sternkunde be-ziehen; und immer sagte ihm der Vater: „MeinSohn, ich will nicht, daß du ein Kalendermacherwerdest; (eine Profession, die damals wegen derdamit verknüpften astrologischen Deutungen inVerachtung gekommen war). Der Sohn aber,von seinem Genie hingerissen, gewann endlichseinen Vater, und erhielte die Erlaubniß, derMathematik ungehindert obzuliegen, und nochsind Handschriften von der Zeit von ihm bey deingeheimen Rath von Davisson vorhanden. Erwar ungemein geschickt im Zeichnen, und hat dieKupferstiche zu seinen Werken selbst gezeichnet,und zum Theil auch selbst gestochen. Die Ge-mahlin des Herrn Leonard, besitzt noch Zeich-nungen von ihm, die er mit einem Griffel aufpergamentene Schreibetüfelchen gegraben hat.In der lateinischen Sprache erlangte -Heveliusnie keine rechte Fertigkeit, welches wohlvon demZwang, mit welchem ihn sein Vater in jungemJahren hielte, herkommen mag. Alle seine Werkesind von Dtiu«, der Professor Eloquentia amGymnasium war,in das Lateinische aus der Hand-schrift übersetzt worden.

Als