Schefflerische Nakuraliensammlung. »45
Hingegen noch ein Vorzug, den dieses Kabinetvor vielen andern hat, besteht in einer Samm-lung von achthundert Sorten Pssanzensaamen;welche zum Theil von den berühmtesten Krau-terkundigen an Ioh.phil.Breync aus allen Lan-dern geschickt worden. Diese Sammlung fandfich auf dem Boden des breynischen Hauses, nach-dem das erwähnte Kabinet schon nach Rußlandgeschickt worden war, und weil sie nicht in demInvcntarinm stunde, noch mit dem Kabinet ver-kauft worden war, so machte man Herrn D.Säicfflec ein Geschenk damit, das um so schätz-barer ist, weil sich eine Menge Qriginalbriefe,die von den'leberschickern an Breyns geschriebenworden, dabey befanden.
Daß endlich Herr von Sckeffler ein ansehn-liches Herbarium hat, kann man sich leicht vor-stellen, und von seiner Bibliothek kann ich ver-sichern, daß sie auch schon zahlreich ist, und vielekostbare Werke von der Naturgeschichte enthalt.
Des Nachmittags wendete ich ein Paar Stun-den, von r bis 4 Uhr an, die öffentliche Bi-bliothek des Gymnasium, im Grauenkloster zubesehen. Herr von Scbeffler begleitete mich da-hin , und Herr Srraus, Professor der Philoso-phie und Bibliothekar nahm sich die Mühe mirdas Merkwürdigste zu zeigen.
Diese Bibliothek, welche die Rachsbibliorhekheißt, und alle Mittwoche und Sonnabende,Q z von