246 Oeffentliche Bibliotheken.
von r bis 4 Uhr offen stehet, nimmt beynahedie ganze bange eines Flügels in dem unterstenStock des alten Franciscanerklosters ein, istaber in acht kleine gewölbte und ziemlich aus-gezicrte Zimmer vertheilet. Diese hangen nichtin einer ununterbrochenen Reihe zusammen, denndie sogenannte alte Bibliothek, welche fünf Zim-mer anfüllet, ist von der neuen, die in den übri-gen drey Zimmern verwahret wird, und nurerst seit 1752 durch ansehnliche Vermächtnissezusammengekommen, durch ein Stück der Woh-nung eines der Professoren abgesondert.
Zusammen enthalten diese zwo Büchersamm-lungcn etwa 27000 Bande, darunter wederviele alte Manuscripte noch viele neue Bücherangetroffen werden; dem ohngeachtet aber wer-den Liebhaber in allen Fächern Bücher finden, dieihrer Aufmerksamkeit werth sind *).
Die
*) Von dieser Bibliothek handeln r 6« IncremenrisLibliorkecie Oedanenti;, LpiilolL er Loinmeara-rio 8rin. Sckelguigü — Libliokdecirii, Ocdrni2677.4to. 2 2 Bogen; und krnw-Lckol-rcdaiumer krotv-LibliotkccLnorum Oymn. ^csd. 6c-drn. — Xlericorum memori» leculari« erc. 2 <?.
in den weiter unten anzujeigendenlubilaei 8ecundi 6/ma. 6«dan. Diese hanvvischeSchrift giebt, obgleich der Titel weniger verstricht,gelegentlich angenehme und hinlänglich ausführ-liche Nachrichten von der Geschichte und der Be-schaffenheit der Bibliothek , sammt ihren übrige»Seltenheiten, bis auf i?;r.