Band 
Erster Band.
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274 Kunstnachn'chcen.

der Kaiserinn Elisabeth zu Petersburg zugebrachthat; ein anderer Aufenthalt daselbst unter derjetzigen Regierung, wahrere zwey Jahre. Wah-rend dem ersten gewann er so viel er wollte, in-sonderheit da seine Arbeit bey dem Grafen PeterSckurualow sehr beliebt war; nachher abergicng es ihm täglich schlimmer, und der guteMann hat Mühe genug sich mit seinen siebenKindern durchzudrängen, weil es in Danzig,wo seine Arbeit einige Zeit starken Abgang hatte,jetzt nicht viel mehr für ihn zu thun giebt. Wah-rend des letzten Krieges hat er sein zu Dresdenund im Mecklenburgischen gehabtes Vermögenmchrenthcils verkehren, er fangt an alt zu wer-den, und wo sind große Herren, die jetziger Zeit,eine Besoldung oder andere Ausgaben, an einenBildhauer in seinem Fache wenden? Hr. Luckverdiente wirklich ein besseres Schicksal und seineschone Arbeit allgemeiner bekannt und gesucht zuseyn, ich habe bey ihm rechte schone Proben da-von gesehen, es waren kleine Porträte in erho-bener Arbeit, von der jetzigen russischen Kaise-rinn, von dem Großfürsten, von dem Königin Pohlen, und von verschiedenen vornehmenPohlen und Danzigern; insonderheit habe ich ei-nes einer polnischen Dame das größer, als dieübrigen, und mit ausnehmender Kunst gearbei-tet war, bewundern müssen- Die Achnlichkcittrift Hr. Luck mehrentheiks sehr glücklich, ich

habe