Band 
Erster Band.
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r 8 8 Schwarzische Gemäldesammlung.

storbenen Hrn. D. Schwarz, der sich damalsin Berlin aufhielre, hatte das Verzeichniß mit-genommen; man war auch ziemlich entschlossen,im Fall es nicht angehen würde, die Sammlungim Ganzen zu verkaufen, sie nach Holland zuschicken, und sie dort vcrauctioniren zu lassen,nachher aber hat sich der so eben genannte HerrD- Schwär;, der ein Bruder des verstorbenenBürgermeisters ist, entschlossen, dieselbe für sichzu behalten, und hat deswegen im Sommer1778 den geschickten Herrn Schulze, dessen ichschon aus Anlast meines Gemäldes erwähnethabe, von Berlin kommen lasten, um alle Stücke, iwelche einiger Ausbesserung benöthiget waren,wieder in Stand zu setzen. Herr Schulze hat setliche Monate mit dieser Arbeit in dem schwär- ^zischen Hause zugebracht, und da ich in dieser >

Zeit durch Danzig rcisete, besuchte ich ihn, und !

hatte das Vergnügen, wieder manche der schön-sten Stücke zu besehen; aber freylich nur einenTheil der ganzen Sammlung, weil nun meistalle Gemälde abgenommen waren, und theilshinter einander stunden, theils auf einander la-gen. Das erste Mal kam mir ein Entwurf des jVerzeichnisses, der vorhanden war, sehr zu Hülfe,das andre Mal die genaue Bekanntschaft desHerrn Sckulze mit diesen Gemälden; diese hatmich auch bewogen, mir von ihm eine Liste dervon ihm am meisten geschätzten Stücke auszu-kitten,