Band 
Erster Band.
Seite
309
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Die Abtey Oliva.

Zv?

guten Gemälden über zwey Kaminen; das einemder Manier des Rembrands, das andre,welcheseinen Engel vorstellt, sollte von Raphael seyn,welches ich aber nicht zugeben kann; es ist vielneuer und nicht sonderlich in seiner Manier;übrigens wo nicht Raphaels, doch sonst eines gro-ßen Meisters Pinsel nicht unwürdig : durch Sua-vitat und Kolorit zeichnet es sich vorzüglich aus.

Nachdem wir uns allenthalben umgesthenhatten, kamen wir wieder zu dem Abte, dem wirschon auch in seinen Zimmern unsere Aufwar-tung gemacht hatten: er ließ uns Kasse, undguten ungarischen Wein vorsetzen, und der FürstBischofs, der sich meiner von Berlin her erinnerte,erwieß mir die Ehre, sich lange mit mir zu un-terhalten. Es soll bekannt seyn, daß er einMann von vielem Witz und Gaben, und inPoh-len einer der berühmtesten itzigcn Schriftstellerist. Man hat von ihm in pohlnischer Sprachezwey Gedichte: dieMyftüve »), undderLriegdcr Möncke; auch zween Romane: die Adenstheuer Doswiavczynski, und ver Herr Unterstruckses. Da ich im October 1778 in War-schau war, ließ er auch in seiner gewöhnlichenlebhaften und satyrischen Einkleidung ein Werkdrucken, das die Verbesserung der Landwirth-U z schaft

*) Dieses Gedickt ist vvm Herrn du Bois ins Fran-zösische überseht worden^ aber die Ilebersekung istnoch nicht gedruckt. S. dessen Lila» kur i' Üitt.lirr. cke?ol. zu Ansang.