rv Rügenwalde.
schen Geschichte in den acht übrigen Feldern, inwelchen ein gutes Colorit und eine große Ma-nier herrschen, und die man vielleicht einem derbesten im ersten Bande erwähnten danziger Ma-ler zuschreiben kann. Sie kommen am meistenmit Srechs Manier überein, doch könnten sieauch von Miltwitz seyn.
Man stehet ferner an der Mauer ein älteresGemälde, welches von einem guten deutschenMaler aus dem XVI. Jahrh, herzurühren schei-net. Es ist nur ein kleines Gemälde, aber mitzween Flügeln; das mittlere stellet Christus amKreuze vor mit vielen Figuren; auf den Flü-geln sind ein Paar alte Reformatoren abgemalt:auch ist noch unter diesem Gemälde ein kleinesPortrait von Luther, welches von der nämli-chen Hand zu seyn scheinet, angemacht.
Endlich so ist auch der Altar merkwürdig.Ein großer Kasten auf demselben von hölzernemSchnizwcrk mit Thüren, enthält etwa 15 oderso silberne und vergoldete Basreliefs in ebenso viel Abtheilungen. Diese erhobene Arbeiten,welche Geschichte aus dem neuen Testament vor-stellen, sind ziemlich gut. Aus der oben ange-.führten Schrift des Herrn D. Meirichs S. 90sehe ich, daß dieselben Herzog Philipp ll. vondemberühmten Künstler Ioh. Roervev verfertigenlassen. Herr Meirichs erwähnet auch (S. 20.und 90) noch eines andern Altars in dieser
Kirche,