Rügenwalde. rr
Kirche, den der gedachte König Erich soll ge«stiftet haben; und führet ein Paar Schrif-ten an, fti welchen von diesen Altaren mehre-re Nachricht zu finden ist. Uebrigens istnoch zu bemerken, daß auch in Ansehung derGrabstätte des Königs 'Erich, (welcher deriXte Herzog dieses Namens in Pommern war)der sonst so gründlich von allen pommerischcnSachen unterrichtete Herr D- Meirichs, irrig,a. d. S. vorgicbt, sie sey in dieser Schloß-kirche; man vergleiche aber demohngeachtet,was daselbst bey der Umwechslung des Sargesstehet, denn was ich davon gesagt habe, willich nicht behaupten.
Bey dem Mittagsessen war zufälliger Weisenoch ein anderer Pastor vom Lande, ein Schwa-ger des Herrn Präpositus, mit seiner Familiezugegen. Mit diesen Herren Geistlichen fuhrich nach Tische eine Viertelmeile weit bis an denAusfluß der Wipper, welcher hier samt einigenDämmen von Steine» in Caissons, eine Artvon Hafen formirt. Es wäre mehr als nureine Art von Hafen, wenn die »4000 Rthlr.welche der König vor einigen Jahren zu dessenBehuf ausgegeben hat, gut waren aufgewandtworden; sie waren aber wie weggeworfen,und derjenige, dem die Ausbesserung des Hafenswar anvertrauet worden, ein sonst nicht unge-schickter Mann, hat nachher selbst gestehen müs-B z scn,