Band 
Zweyter Band.
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Marienkirche zu Colberg. Ff

2. Der Taufirein, im Jahr i z 5 5/ auch auSkr; gegossen, mit dem ganzen Lebenslauf Chri-sti in erhobener Arbeit. Der bekannte DichterSeccervirius, Pros. zn Greifswakde, hat die-sen Tanfsiein in einem Gedichte zum Lobe derStadt Colberg vorzüglich zum Gegenstand sei-ner Verse genommen. *)

z. Die Ran;cl, welche im Jahr 1688 schonvergoldet worden.

4. Die Beichtstühle, die von gutem Schniz-werke in Holz verfertigt sind.

5. Der Altar, der sehr groß und mit Zier-räthen —- die denselben nicht sonderlich zieren»überhäuft ist.

Cs sind auch viele Makereyen in dieser Kir-che, aber gerade von den besten sagen die ange-führten colbergischen Geschichtschreiber keinWort. Schon von Ferne frappirten mich zweyvortrefliche Portrait? von Luther und Me--lanchton, welche in der Mitte der Kirche anzween Pfeilern, gegen einander über, hängen,und wobey eine Inschrift die Geschichte dersel-ben erklärt,' Lucas r». Cranach hatte dieselbenmit vielem Fleiße für feinen Freund den be-rühmten Pecer Apianns gemalt, und dicWitt-C z we

*) L-rmen encomi-sticum in Iruäem inclytrsLiuik. Lolborg. »c pr-ocipure ücrotiguvtl ccc. Li/pd- l;?2.