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Zweyter Band.
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Reise nach Stettin.

. eine sumpfichte Waldung auf einem wenigstenseine halbe Meile langen ermüdenden Balken-damm.

Dieses Stepcnitz liegt, so wie ein anderes(Rlemstepenitz) an einem kleinen Flusse oderKanal, der in das Haf fließt, und hier kannman zu jeder Stunde ein Schiff, für den festge-setzten Preis von einem Thaler miethen, nachStettin zu fahren.

Den 7. August setzte ich mich in ein solchesSchiff noch vor Sonnenaufgang; diese Schiffesind groß, und mir war ganz gleichgültig, daßeine Menge Landleute mit von dieser Gelegen-heit Gebrauch machten. Man braucht nureine etwas große Specialcharte von Pommernanzusehen, um zu bemerken, daß das große-Haf, welches von Stepcnitz aus schon hinterdem Rücken bleibt, vollkommen der weiten Seegleichet, und auch der Ausfluß der Oder, aufwelchem ich eigentlich nach Stettin fuhr, einesehr ansehnliche Breite hat, ohne daß man desVergnügens Land zu sehen beraubt wird. Zu-dem so kommt man bey einer Menge großerund kleiner Schisse vorbey; einige kommen ent-gegen, andere holt man aller ausgespanntenSegel ohngeachtet ein; noch andere liegen vorAnker. Diese Abwechslung ist nicht allein sehrangenehm,, sondern man bekömmt dabey aucheinen sehr Vortheilhaften Begriff von dem itzi-D 4 gen