5 §
Stettin.
gen Zustande des Handels zu Stettin, wo ichnach einer Farth von 6 bis 7 Stunden gegen12 Uhr anlandete.
Stettin.
Da ich mich nur wenige Tage in dieser Stadtaufgehalten habe, werde ich keine sehr ausführ-liche Nachricht von derselben geben können, sosehr sie es auch verdient; glücklicher Weise ist soeben gegen Ostern dieses Jahres 1779, eineBeschreibung der Stadt Stettin, herausgege-ben von Ludwig Wilhelm Brüggemann, kösnigl. Lonsisrorialrarh und ^ofprediger derSchloßkirche in Stettin daselbst auf acht Do-gen in 4W an das Licht getreten, welche mei-ne Leser über viele Punkte, von denen ich wenigsagen könnte, befriedigen wird, da hingegendie Sachen, auf welche ich vorzüglich meinAugenmerk gerichtet habe, nur kurz oder garnicht berührt werden, so daß meine Bemer-kungen wenigstens dienen können, jene aus-führliche Beschreibung einigermaaßen zu ergän-zen. Ich hätte gewünscht, bey des L.R.Brügsgemanns fleißiger Arbeit auch einen gutenGrundriß einer so ansehnlichen Stadt, wie Stet-tin, anzutreffen; denn zum Gebrauch der Rei-senden ist mir keiner bekannt, als ein ganz klei-ner auf einer zwar großen seuterischen Charte(die jetzt ein lotterischer Verlagsartikel ist) wo
aber