Band 
Zweyter Band.
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r6r Reise von Berlin

Ich habe nämlich im Isten B. a. d. zten Seitim Vorbeygehen gesagt, es waren einige scdwe-kinische Grabniäler in der Schloßkirche merk-würdig, ohne mehr davon zu erwähnen, weilich sie noch nicht selbst gesehen hatte; dieses letz-te Mal hatte ich Zeit, diese Grabmäler selbstin Augenschein zu nehmen, und erhielt darüberfolgende Erläuterung: Erstens, sind es keineeigentliche Grabmäler, sondern Leichen undSarge; zweytcns, sind sie nicht in der Schloß-kirche (welche als eine Kapelle den einen Flü-gel des meist abgebrannten Schlosses ausmachte)sondern in der Stadtkirche, wo das schwerini-sche Geschlecht ein großes die ganze Breite derKirche einnehmendes Begräbnißgewölbe hatte.Dieses Gewölbe nun hatte Herr Jablonsk)? erstvor zwey Jahren auf Ansuchen dieses vorneh-men Hauses öffnen lassen. Er wurde; ganz be-stürzt, da er hier eine Menge Leichen unverwe-ftt und beynahe ganz unversehrt, nach ver-schiedenen Trachten prächtig angezogen, in schö-nen Sargen liegend antraf. Der erste Staats-minister und Liebling König Friedrich des l.fiel ihm besonders in die Augen, wie auch eineDame, wo ich nicht irre, dessen Gemahlin,welcher ein sehr langer und breiter rother Bartdie Brust in die Runde bedeckte. Einer nochin jungen Jahren an einer Drusikrankheit vcr->storbenen Dame war die Brust aufgctrieben,

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