Band 
Sechster Band.
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Riga.

nicht von ihm selbst seyn sollen. Ferner dieältesten Gesetze der Stadt, die sich vom J. 1412Herschreiben; und das Gewölbe, wo in blecher-nen Kisten die archivalischen Schriften vom I.irro an, und die Maße und Gewichte derStadt Riga verwahrt werden.

Nachdem ich noch mit der schätzbaren berens-schen Familie gespeist hatte, mußte ich mich vonihr und von ihrem würdigen Nachbar, HerrnDoctor Schlegel, beurlauben. Ich reiste nochdiesen Nachmittag mit Hrn. Bibiena um halbfünf Uhr ab, dieser hatte indessen ausgeruhet,und seine Finanzsachen bey einem bewahrtenBanquier, Herrn Joannings, in Richtigkeitgebracht. Durch Vermittelung eben diesesWechslers, dem ich empfohlen war, hatten wirmit einem russischen Fuhrmann einen Akord ge»schlössen, uns in einer bestimmten Zeit bis nachWarschau zu bringen, wofür wir z 2 Dukaten,ohne daö Trinkgeld, bezahlten; wobey ich miraber ausdung, zum wenigsten einen Tag inMi-tau zu bleiben. — Wir erreichten diese StadtAbends gegen ro Uhr, und mußten beyde dieinständige Einladung des Herrn Pros. Zerbers,bey ihm abzutreten, annehmen.

Mitau.