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Reise nach Grodno.
schlangelt, und in welchem, so wie auf den Ho-hen, die es begranzen, einige Landhäuser zu se-hen waren. Wir entfernten uns von dem an-genehmen Flusse nicht eher, als um l l Uhr, dawir einen ziemlich hohen und steilen Berg, dererste, den wir antrafen, hinauffuhren. Nacheiner Stunde kamen wir gegen Kowno überdiesen Berg wieder hinunter *) ; paßirtendie wilna auf einer Fahre, und kamensodann unmittelbar in die eben genannteStadt. Dieses Rawno (auf deutsch Raum)ist ein ziemlich großer Ort, und hat — in Lit-thauen eine Seltenheit <— viele alte steinerneHäuser; deren einige aber durch eine Fcucrs-brunst sehr mitgenommen worden, welches destokläglicher ausstehet. Das Rathhaus war dar-unter begriffen, und ist schon, jedoch nicht mituntadclhaftem Geschmack, wieder aufgebauetworden. — Unter den Kirchen verdienet dieIssuirenkircbe auf dem Markte — wenn mannichts besseres zu thun weiß — besehen zu wer-den: Die Altäre und die Kanzel sind von Stuc-
catur-
*) Nach Rzaezinsky sollen hier herum verschiedeneMacmorarten gefunden werden: schwarzer, grü-ner und rother. Von einem prächtigen mitMar-mor und vortrefflichen MalerSven prangendenKloster Fxredensbcrg, anderthalb Meilen vonRowno, s. Düschings Erdbeschreibung I. B.
rz??- S.