Reise nach Grobno^ z r
Bänken versehen ist. Bald hernach setzte unseine Fahre über den MeliLzafluß, gerade wo ersich in den zur Rechten fließenden Niemen er-gießt, nachdem er sich in schonen Wiesen durchvieles Winden lange genug geweigert hat, seinHelles Wasser mit fremden zu vermischen, undseinen Namen und Wesen zu verlieren. — Jaallem legten wir diesen Nachmittag noch andere4 Meilen zurück, und abermals durch vieleWaldung und schlimme, hohle, oft stark auf-und nicdersteigende Wege. Wir kamen umhalb acht Uhr zu Roczannov an, und nahmenunser Nachtquartier bey einem Polen, welchemarmen Schelme von seinen ir kümmern derWolf diesen Tag 8 zerrissen hatte. Die Ursa-che, warum wir bey einem polen einkehrten, warder Sabbat, an welchem Tage von den Juden,die meist alle Herberge halten, gar kein Dienstzu erwarten ist. Des Mittags war die Wir-thin zu Melicza, eine Jüdin, nicht dahin zubewegen, Feuer für uns anzumachen. Als esaber zum Bezahlen kam, und ein Dukaten solltegewechselt werden, wußten die Schurken sichganz gut zu helfen, obschon ihnen das Gesetzverbietet, an diesem Tage Geld anzurühren.Sie und ihr Mann zahlten die Münze, nach-dem sie die Finger mit einem Schnupftuche be-deckt hatten, gerade, wie der Capnzincr in einerandern Reisebeschreibung, welches langweilig
aber