z 2 Reise nach Grodno."
ner Fahre über den Nicnicn. An diesem Tageinsonderheit sahen wir viele von den in Lithauenüblichen senkrecht aufgerichteten Rösten vonBalken, zwischen welche das abgeschnittene Ge-treide gesteckt und so getrocknet und verwahret,wird.
Den i-ren Sept. Bey Meta, welchen Ortwir um halb sieben Uhr verließen, ist ein großesneues Landhaus, von welchem eine über einehalbe Meile lange umgepflanzte Baumallee überviele Hügel bis an einen bergichten Wald ge-het; durch diesen machten wir über z Meilen,oft in hohlen Wegen, nicht ohne einige Be-schwerlichkeit. Halbweges kamen wir bey ei-nem Landsee vorbei), der eine halbe Meile imUmkreis haben mag, und den wir auf der lin-ken Hand ließen. Weiter hin waren noch einPaar kleinere Seen. Dieser waldichte Berg istmit Fichten besetzt, und scheinet meist nur ausSand zu bestehen. — Um l l Uhr langten wirin Melitza an, wo ein neues Lustschloß, undverschiedene große Häuser und Kirchen sind —>ja sogar ein Kaffehaus, und wo wir bis halbdrey blieben. Um von da weiter zu konuncn,mußten wir über einen z Schritte breiten Back-auf einer 148 Schritte lange» Brücke fahren,,welche mit einem angestrichenen Geländer, undmit ein Paar bemalten hölzernen Statüen ge-schmückt, und zur Bequemlichkeit mit einigen
Bänken