Band 
Sechster Band.
Seite
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Grodno.

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seyn. Ich bin nur in einer Kirche gewesen, ichweiß nicht, in welcher, und die war sehr artig.

Der von König August III. erbaute Pallastist groß, aber von sehr einförmiger und wenigin die Augen fallender Bauart; der kleine e desGrafen von Ty;enhau; nimmt sich viel besseraus. Jenen habe ich inwendig nicht gesehen:Herr D. Lüscbing rühmt den großen Saal, dieSenatstube und die Kapelle: daß er aber nichtsonderlich wohnbar war, erhellet aus dem Be-fehl, den der König dem Major von Saceogab, die nöthigsten Ausbesserungen und Einrrch-tungen zu besorgen, weil er willens sey, seineguren Diener — dieß war sein Ausdruck —<öfters zu besuchen.

In der büschingschen Erdbeschreibung wer-den auch der fürstl. radzivilsche Pallast als sehrgroß, der fürstl. sapiehasche und das neue Kauz«leyhaus als schön gepriesen; ich erinnere michdieser Gebäude nicht.

In Grovno ist auch eine von dem jetzigenKönige gestiftete Lasenenschule, in welcherunbemittelte junge Adeliche in allem auf Er.Maj. Kosten unterhalten werden, und den ih-rem Stande angemessenen Unterricht empfan-gen. Der Direktor derselben ist der Obristlicu-tenant von Frölich. Meine erste Nachfragebey dem Herrn von Srolinski war nach diesemOfficier; weil ich wußte, daß er eiu LiebhaberO r der