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überaus »lieblich in die Augen. Besonders se-henswert!) ist aber allhier der herrliche braniz-kische Pallast mit seinen schönen Garten. All-dem Gasthofe auf dem Markte gehet man da-hin wtstwatts, und kömmt bey einem gut ge-bauten Hospital und Nonnenkloster vorbey, wel-ches der verstorbene Graf selbst erbauet und ge-stiftet hat. und worinn r4 Kranke von 7 Non-nen verpflegt werden.
Sodann folgt sogleich der Pallast: er ist ineinem g oßcn Geschmack gebaut, und hat zweenFlügel, die den Hof fassen, und an das Haupt-gebäude mit Sanlengangen anschließen. Aufden Hof folgt noch außerhalb ein mit Charmil-lebogen eingeschlossener halb ovaler Rasenplatz,an dessen Spitze ein Triumphbogen steht, aufwelchem ein Obelisk einen großen auf einerKugel stehenden Greif (das branizkischeWapen)trägt. Lurch diesen Bogen kömmt man ausdem Bezirke des Schlosses heraus in die langeund schnurgerade Gasse der Neustadt. Am An-fang gehet eine Brücke über einen Bach, dervon der linken Seite durch einen Lustwald kom-mend sich zur Rechten in einen mit Karten undangenehmen Spatzicrgangen umgebenen See«rgießct. — Am Ende der Strasse, die sich all-mählig erhebet, stehet ein artig erbauetes Stadt-thor (dergleichen noch z oder 4 andere sind), sodaß, wenn man zu diesem Thore hineinkommt,
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