Bialystock. 5Z
noch z Meilen weiter durch ähnliches mittel-mäßiges Land, bis zu einem Walde, durch wel-chen wir noch eine Meile Weges machten, ehrwir um halb zehn Uhr Rast hielten; es war aneinem geringen Orte, den wir schon um zwölfUhr wieder verließen. Wir fuhren noch beyz Meilen weit durch Waldung, und hernachnoch eine Meile durch unebenes Land, aber aufschönen Wegen bis Bialystock, wo wir um halbfünf Uhr ankamen. — In dem bemeldetenWalde bemerkte ich auf der Seite eine sehrschöne gerade und neulich ausgehauene Allee,durch welche vermuthlich die Landstraße mit derZeit gehen soll. Am Ende des Waldes liegtein Dorf, auf welches eine morastige Niedri-gung folgt, durch die inan aber, vermittelst ei-ner Drücke, welche ein guter Damm fortsetzt,sehr bequem kommt.
Bialystock.
Bialystock auf der Gränze von Lithauen undPolen, ist ein sehr gut gebautes Städtchen ineiner angenehmen Lage, welches von dem letztverstorbenen Krongroßfeldherrn, Grafen Bca--ni;ki, dem es gehörte, und der es seiner Wittwehinterlassen hat, ungemein verschönert worden.Die artigen Stadtthore, der Markt, die vonGrund auf erbauete Neustadt u. a. m. fallenD 4 über»