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Skemiatycze.
Den rösten September hatten wir nur noch6 kleine Meilen bis Warschau; wir kamen noch-mals durch einen großen Fichtenwald und tie-fen Sand: fpeisetcn des Mittags auf dem hal-ben Wege bey der ersten Poststation vor War-schau, und erreichten diese königliche Hauptstadtschon gegen 4 Uhr des Nachmittags; ehe ichaber davon zu reden anfange, will ich hier einekurze Nachricht von einem merkwürdigen Land-sitze einer vortreflichen polnischen Dame bey-fügen.
Sicmiatycze.
Cs ist eilt Städtchen, welches wir, da wirden 25sie» September durch Granno undGrodcck kamen, nur vier Meilen zur linkenHand ließen, und das der vcrwittweten Für-stin Anna Jablonowska, Woiwodin von Bratz«law, zugehört, welche hier ihre prächtige Runst-und L 7 atucaliensümtti!ung verwahrt. DiefeSammlung war mir schon zu Danzig von demFräulein Gralach, einer vertrauten Freundinder durchl- Fürstin, sehr gerühmt worden;und darauf hatte ich große Lust bezeugt, dieganze Sammlung selbst zu sehen, und eine soschätzbare Dame kennen zu lernen. Die Folgedieser Aeußerung war, daß ich bey meiner An-kunft in Warschau eine eigenhändige höchst ver-bindliche