Band 
Sechster Band.
Seite
67
JPEG-Download
 

Siemiakycze. 67

biudliche Einladung der Fürstin, sie in Slemia--tyc;e zu besuchen, vorfand. Nun erst wußteich, was ich versäumt hatte: denn zuvor warmir der Name des Ortes nicht hinlänglich be«kannt gewesen '), und mit besondern: Mißver-gnügen mußte ich eine so erwünschte Slnerbie-tung mit einer abschlägigen Antwort erwiedern,denn es war mir nicht möglich, in dieser schonspäten Jahreszeit, und nach einer so weiten Rei-se wieder etwa i; Meilen gegen Nordost zu-rückzukehren. Zugleich erkühnte ich mich, dieFürstin um einige SchadloShaltung durch einekurze Nachricht von ihren Sammlungen zu er-suchen. Kurz nach meiner Zurückkunft in Ber-lin erhielt ich wieder ein so höfliches Schreiben,daß ich den Verdacht großer Eitelkeit auf michziehen würde, wenn ich es ganz hicher setzenwollte **): ich begnüge mich, die Antwort, wel-E r che

*) Die Sammlung war lange Zeit größtentheils inDaniig gewesen, es war noch ungewiß, ob sie dieFürstin hernach j» Siemiarycze oder sonst w»aufgestellt hatte, und in Abwesenheit der Fürstinwird das Kabinet nicht gereigr-

'*) Ein Beyspiel von den edle» und vvrtheilhastettGesinnungen der durch!. Wviwodi» gegen Gelehr-te ist unter andern in folgender Stelle der Excer-pt» polon. l.iceraruri>c des gelehrten DomherrnIanozkt (IV. Vt>1. p. -z?.) enthalten,mo/ee-Lr vlr erustirilllmus, polonicaegue nouminus miam l.arin»e linsuse äilerrus iäeMciue

rerul»