118 Prinz Stanislas. ^
es ist mir wegen des Besitzers unaufhörlichen ,Geschafften nicht gelungen, sie zu sehen.
Prinz Stanislas. Einige Gelehrte.
Den z o Sept. Der General von Eoccei'ihatte wiederum die Gewogenheit, mich diesenMorgen in verschiedene vornehme Häuser zuführen, wo wir indessen nur Visitencharten ab-zugeben hatten. Zuletzt aber wurden wir aufdem königl. Schlosse bey dem Prinzen Stünis-la» Honiatowskl, dem Neffen des Königs, an-genommen. Dieser junge und liebenswürdigeHerr, welcher die Truppen des königl. Hauseskommandirt, vereinigte schon in seinem lyten iJahr ein sehr gesetztes Wesen, und mannst- !ehe Ernsthaftigkeit mit vielen Kenntnissen,besonderer Herablassung und ungezwunge-ner Höflichkeit- Er ist ein großer Liebhaberund Kenner des Schönen und Merkwürdigen von ^Produkten, sowohl der Natur, als der Kunst, ^und hatte bereits eins sehr ansehnliche Samm- ^lung von beyder Art- Aus Bescheidenheit durf-te ich nicht so viel davon, als ich gewünschthatte, zu sehen begehren; doch zeigte mir der >Fürst selbst, unter dem Discurse, Verschiedenesdavon, weil die Unterredung dazu Anlaß gab.
Z. B. ein Stavio von sibirischen Agathen, inForm einer Pyramide, aus der peterhofschen
Zabrike;