Herr Bacciarelli.
126
Zutritt haben, sich wieder einfinden, der Gesell«schast beywohnen; spielen oder sich unterreden»weggehen, wenn sie wollen, und nach Belieben ^beym Abendessen bleiben oder nicht. Diese ^angenehme Vorrheile hatte der Fürst die Gnade, lauch mir in den verbindlichsten Ausdrücken an-zubieten, und ich bedaure sehr, daß ich wegender Kürze meines Aufenthalts sie nicht so oft,als ich gewünscht hatte, habe nutzen können.
Ich machte diesen Abend nur noch einigeZasittil, und las bey Herrn Zernitz einen großenTheil seiner schönen und bündigen Uebersetznng §von des Grafen Mniftek Lcbsn Lasimirs oesGroßen.
Herr Bacciarelli; Herr v. Carofi.
Den rren evctober- Diesen Morgen besuchterch den geschickten königl. Hofmaler, HerrnBac. iarelli, der nicht nur sehr glücklich im Por-traitmalen, sondern auch ein guter Historien-maler ist; jetzt arbeitetete er an einem Deckcn-siück. welches das Chaos vorstellen sollte, unddessen Entwurf mir sehr gut ausgesonnen schien.Herr Bacciarelli hat aber seine Werkstücke nicht ^i» seiner Wohnung, sondern bey Hofe, u>ll>überhaupt sah ich bey ihm wenig oder nichtsvon Gemälden, besonders von seiner Arbeit;hingegen schöne kleine Stücke von seiner Ge-mahlin,