Graf Moszynski.
rZ4
Graf,'si seit vielen Jahren ein Liebling und ge«treuer Freund und Diener seines Herrn. Alsder König den Thron bestieg, erhielt Er dieStelle eines Krongrosttruchsessen, welche derKönig bis dahin se bst begleitet hatte; er hatsie aber nachher wieder veräußert, um mit Eh-ren seine Gläubiger zu befriedigen. Er hat aber >noch verschiedene andere Stellen, welche ihmnebst der Besorgung einer Menge Geschaffte, die ^Er für den König auf sich genommen hat, Ar-beit genug geben, und die er ohne die sonder-bare Aemstgkcit und Unverdroffenhcit, die man ?an Ihm rühmet, kaum würde bestreiken können.Nicht minder rühmlich ist seine ausnehmende ^Gutherzigkeit und Leutseligkeit; ob er schonRitter der königl. Orden ist, und wie anderepolnische Magnaten im französischen dlon-seiKnsur betitelt wird, so kann man sich keinenatürlichere und ungezwungenere menschen-freundliche Höflichkeit denken, als die ftinige >ist, und vielleicht mit keinem großen Herrn lauft >man mehr Gefahr zu vergessen, wen man vor 'sich hat. Der Graf ist mit einer Dame ver-mahlt gewesen, die ihrer seltenen Kenntnisse undanderer Eigenschaften wegen seiner würdig war,und die sich so gar als Schriftstellerin gezeigthat, welcher Ruhm zwar mehreren polnischenDamen zukommt, als manche vielleicht vermu-then würde».
Die