Band 
Sechster Band.
Seite
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Gelehrte Damen. rzz

Die Umstände werden mir schwerlich erlau-ben, noch in diesem letzten Bandchen meinerReisebeschreibung, die zu wenig erkannten Ver-dienste des polnischen Adels um die Wissenschaf-ten, in altern und neuern Zeiten, in ihrem vollenLichte zu zeigen, um so viel mehr kann man mirgestatten, hier im Vorbeygehen einige polnischeDamen zu nennen, die sich durch Schriften be-kannt gemacht haben, ich nehme nur so viel, alSich deren angeben kann, aus einem kurzen Zeit-raum von rc> bis zo Jahren um die Mitte die-ses Jahrhunderts; und daraus läßt sich schonVortheilhaft genug auf das schöne Geschlechtüberhaupt und zugleich auf das männlicheschließen.

Elisabeths Druzbacka hat in ihrer Mutter-sprache viele Gedichte geschrieben, die der be-rühmte Krongroßreftrendarius, Graf Aalsvki,würdig geschätzt hat zu sammeln, und vollstän-dig an das Licht zu stellen *).

I 4 Sophia

*) CMe ausführliche Nachricht davon soll in Min-ier; von Roloff warschauer Bibliothek IVLh. befindlich senn: ein Buch, dessen ich hiernicht habe habhaft werden können. UebrigeuSerinnere ich hier, daß meine Nachrichten von pol-nischen gelehrten Damen meist aus den janvrki-schen Schriften gezogen sind: besonders aus derkoionia iirrci'ara. 1750. und dem 2epicon jetzt-lebend- Gelehrten in polen. Breßl. i 75 ;,wstman die mehrsten unter ihrem Namen findet.