Herr Blanchok.
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Uebrigens ist das Landhaus auch von außenmit einer artigen Säulenhalle gezieret. Vondem Garten habe ich mir nur überhaupt ge-merkt, daß er auch nicht groß, aber weder vongemeinem noch üblem Geschmack ist; das Wet-ter war nicht günstig genug, lange im Grünenzu verweilen.
Nach meiner Rückkunft in die Stadt legteich einen Besuch bey der Gemahlin des auchin Warschau, ohngeachtet der ansehnlichen Ge-sandschaft, accreditirtcn russischen Residenten,Baron v. Asch ab. Sie ist eine höfliche und ver-ständige polnische Dame: der Baron, welcherein Bruder des würdigen Staatsraths zu St.Petersburg ist, war auf einer Reife.
Des Abends tractirte mich mit dem zcrnij-schen Hause und anderen Freunden der dama-lige köngl. preussische Resident, Herr Blanchok,ein langer Mann von feurigem, durchdringen-dem Verstand, im Umgang sehr unterhaltendund liebenswürdig; bey schwacher Gesundheitlebhaft, und der, ob er schon überaus wenigStaat führte, die seinem Hofe und sich selbstgebührende Achtung ganz wohl zu erhaltenwußte. Herr Blanchok ist aus der krsncks-Lomrs gebürtig, er wurde in der Schlacht beyRoßbach gefangen; nahm preussische Civildien-ste an, und war sieben Jahre lang Legations-secretair zu Dresden, ehe er zu Warschau den
berühm-