Band 
Sechster Band.
Seite
151
JPEG-Download
 

i5l

Zaluskische Bibliothek.

gestellt war, schrieb der damalige Bibliothekar,P. Llorentitt potkanski, einen Brief darüberan den Hofprediger von Perard zu Stettin;dieses Sendschreiben ist in der dlouvelle Mblio-rbegns 6ermanigue lorn. I. p. 1/2— Ißl

zit finden *), giebt aber wenig Erläuterung, undK 4 handelt

ihm viel Vortheilhastes für diese Büchersamm»lung- Die zaluskische» Erben sahen wohl, daßsie die Bibliothek nicht erlangen würden, batenalso um eine Entschädigung: wvbev sie die An»zahl der Bücher zu rooooo Bänden, und ihrenWerth zu ; Millionen polnischer Gulden bestimm»ten- Noch im Jahre 1774 sekte man sich vor,unter der Leitung des Grafen porscki, das Ge-bäude dieses Bächerschatzes zu verschönern und zuvergrößern. In dem großen Saale derselben ver-sammlet sich die ErziehungSkommission, welche dieAussicht über diese Bibliothek führet. Als derReichstag 1776 ausgeschrieben wurde, hegete mandie Hoffnung, es würden viele gute Anstalten zumBesten dieser Bibliothek gemacht werden- Mansagte, der König wollte es dahin zu bringen su-chen, daß gewisse jährliche Einkünfte darzu be»stimmet werden sollten. Noch ist er nicht geen-diget: man kann also noch nicht sage», ob derüber alle Lobsprüche erhabene Schutzgott der pol»Nischen Musen bey den verbundenen Ständen diezu wünschende Willfährigkeit gefunden Habe-Aa»will auch wissen, daß der König nicht ungenetgtsey, den zaluskische» Erben eine Erkenntlichkeitfür die Aufopferung dieser Bibliothek wiedersah»ren zu lassen "

*) Noch etwas stehet r. M. p. um zu melden,daß die Eröffnung den n Nov- (1746) nicht hat-te vor sich gehen können, und nun auf den zten

August